Transgene Äpfel

Dezember 9th, 2008 by Eva

Der Wettlauf um den Apfel nach Maß läuft auf Hochtouren. Das Erbgut des Apfels wird analysiert, erste Gentech-Sorten reifen bereits - der Apfel der Zukunft soll lagerfähiger, schmackhafter, makelloser und krankheitsresistenter sein, so berichtet der aktuelle SPIEGEL.

Ab 2010 werden die Obstbauern vermutlich mit den neuen Umweltrichtlinien der EU leben und ernten müssen, der Einsatz von Pestiziden wird weitestgehend verboten sein. Französische Studien weisen darauf hin, dass bís zu 90% der Ernten wegbrechen werden. Es wird Apfelgeschichte geschrieben, in dieser unserer Zeit.

Bis zu 12 Jahre vergehen, bis man neuzeitliche Apfelsorten überhaupt erst einmal probieren kann und der Spätentwickler Apfelbaum erstmals Früchte trägt. Das ist entschieden zu lang, und hier kommen die gentechnischen Tricks ins Spiel, die dem Apfelbaum weismachen, er sei bereits erwachsen und damit in der Lage zu blühen. Kreuzungen können sozusagen im Turbo vorgenommen und getestet werden - Orwell lässt grüßen.

Resistenzen gegen Krankheiten werden einfach eingekreuzt, und ist alles, wie es sein soll, wird das Frühblühen wieder ausgekreuzt und das Ergebnis ist ein Apfelbaum, der zwar Erbgut manipuliert, aber am Ende gentechnikfrei ist.

Die Traditionalisten unter den Pomologen stemmen sich gegen den Gentech-Apfel. 20.000 Apfelsorten weltweit müssten einen Erbgutschatz in sich bergen, der weitestgehend ungehoben sei, arguemntieren sie.

Allein in Deutschlands größter Apfelbibliothek in Pillnitz stehen 663 Apfelsorten. Auch Wildarten wachsen dort und manche Sorte, die Resistenzen gegen diverse Apfelkrankheiten in sich trägt. Diese Apfelgene finden durchaus das Interesse der Gentechniker, die pfiffig schlussfolgern: Wenn wir ein Apfelgen in den Apfel einbauen, könnte das Ergebnis auch auf natürlichem Wege geschehen sein,..Ausserdem dürfte die Akzeptanz bei den Verbrauchern höher sein, als bei Genmanipulationen mit artfremden Organismen.

In Kanada gibt es breits den transgenen Apfel, der nach dem Aufschneiden nicht braun anläuft. Und genau hier setzt spätestens die Mitverantwortung der Verbraucher ein. Brauchen wir Äpfel, die klinisch rein wirken, oder dürfen Äpfel wie Äpfel aussehen?

Fragen, die uns noch bewegen werden!

Foto: wiki

Posted in Allgemein, Draussen | 4 Comments »

Das Bratapfel-Set

Dezember 2nd, 2008 by Eva

Katrin und Dierk Augustin sorgen mit dem Bio-Obsthof Augustin für die legendären und begehrten Augustin Demeter-Äpfel. Der traditionsreiche Obsthof liegt im Alten Land, mitten im berühmtem norddeutschen Obstbaum-Mekka. 3,5 Milionen Obstbäume wachsen dort - 95% Apfelbäume!

In diesem Winter haben die Augustins für alle Bratapfel-Liebhaberinnen und Liebhaber die ultimative Lebenserleichterung geschaffen: Das Bratapfelset! Wer kennt nicht die Advents-Nachmittage, an denen die Bratapfellust groß ist, aber die Zutaten dafür keineswegs parat sind? Das ist ab sofort anders. Das Bratapfelset beinhaltet alles, was den Mensch zur Zubereitung braucht:

 

2 Äpfel (Jonagored, wie aus dem Bilderbuch anzusehen und köstlich schmeckend!)
125g köstliches Honigmarzipan mit gehackten Mandeln und Sultaninen
2 Portionen Vanillesaucenpulver (für 1/2 l Milch)

Katrin Augustin hat 2 Varianten des Bratapfels entwickelt: Die “Ich habe einen Apfel-Ausstecher-Methode” und die “Ich habe keinen Apfel-Ausstecher-Methode”. Hier folgt die  Variante für die gut sortierten Köchinnen und Köche!

 

1. Backofen auf 210 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze). Alternativ: 180 Grad Umluft.
2. Äpfel waschen
3. Stiel und Kerngehäuse mir dem Apfelausstecher ausstechen.
Dafür mit dem Ausstecher mehrfach vesetzt in den Apfel stechen.
4. Die Bratapfelfüllung in die Aushöhlung einfüllen.
5. Eine ofenfeste Form mit etwas Butter einfetten, danach 3 EL Wasser einfüllen.
6. Die  Äpfel in die Bratform legen und auf die zweitunterste Schiene in den Backofen schieben.
7. Etwa 60 Minuten garen lassen.
8. Die Bratpfel sind gar, wenn sie auch im mittleren Bereich weich und mit einem Messer einfach einzustechen sind.

Die Vanille-Sauce nach Packungsaudruck zubereiten. Mandeln über die fertigen Bratäpfel streuen und,…GENIESSEN!

Lust auf Bratapfel? Hier klicken und bestellen!

Posted in Allgemein, Yammi | No Comments »

Sonntagsgedanke I

November 30th, 2008 by admin

 

Bäume sind Gedichte,
die die Erde
in den Himmel schreibt!

 

Kalil Gibhran

 

 

(© Baum und Wolke, Öl/Tempea auf Leinwand von Wolfgang Fröde)

Posted in Allgemein | No Comments »

Siebeck goes Bio

November 28th, 2008 by Eva

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, ökologisch angebaute Produkte zu verwenden. Aber der Geistes- und Gaumenzustand unserer Nation scheint ein anderer zu sein: Was deutsche Familien für ihre Ernährung ausgeben - elf Prozent des Einkommens - deutet nicht auf eine intensive Suche nach Qualität hin. Deshalb möchte ich zum familiärsten aller christlichen Feste darauf betonen: Ein Menü, nach dessen Genuss alle begeistert “Hosianna” singen, werden Sie nur zubereiten können, wenn Sie sich Bio-Produkte leisten.”

(Wolfram Siebeck in “Vier Gänge für ein Hosianna”, ZEIT-Magazin, 20.11.08)

Da in 94 % aller deutschen Haushalte Bio-Nahrung gekauft und gegessen wird, kann auch Herr Siebeck hoffen und mal hier schauen, was Sache ist.

Posted in Allgemein | No Comments »

Der grüne New Deal

November 27th, 2008 by admin

Von Ban Ki-moon 24. November 2008, 02:02 Uhr

In Zeiten, da der globale Wirtschaftsmotor stottert, brauchen wir Wachstum. In Zeiten, da die Arbeitslosigkeit in vielen Ländern ansteigt, brauchen wir neue Arbeitsplätze. In Zeiten, da Hunderte Millionen von Menschen von Armut bedroht sind, brauchen wir die Aussicht auf Wohlstand. Ökonomen bei den Vereinten Nationen fordern einen “grünen New Deal” - in Anlehnung an die ermutigende Vision des amerikanischen Präsidenten Franklin Roosevelt während der Großen Depression in den 1930er-Jahren. Wir fordern Führungsspitzen aus Wirtschaft und Politik dringend auf, Ressourcen aus dem spekulativen Finanzwesen, das für die Krise verantwortlich ist, in produktivere, wachstumsfördernde und Arbeitsplatz schaffende Investitionen umzuleiten.

Die drängendsten Probleme, vor denen wir heute stehen, hängen miteinander zusammen. Steigende Energie- und Rohstoffpreise trugen zur Entstehung einer globalen Nahrungsmittelkrise bei, die wiederum die Finanzkrise schürte. Darin spiegelt sich das globale Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum wider mit den daraus resultierenden Verknappungen entscheidender Ressourcen wie Treibstoff, Nahrung sowie sauberer Luft und reinem Wasser. Diese miteinander verzahnten Probleme des Klimawandels, des Wirtschaftswachstums und der Umwelt besagen: Nur grünes Wachstum bietet der ganzen Welt eine dauerhafte Perspektive hinsichtlich langfristigen sozialen Wohlergehens und materiellen Wohlstands.

Wir haben große ökonomische Umwälzungen erlebt: die industrielle Revolution, die technologische Revolution und das Zeitalter der Globalisierung. Nun befinden wir uns an der Schwelle zu einer neuen Ära - dem Zeitalter der grünen Ökonomie. Weltweit nahm die Zahl der grünen Kapitalinvestitionen zu: vom Silicon Valley bis nach China. Trotz der Finanzkrise wird Kapital in grüne Projekte fließen. Es ist Startkapital für eine Neugestaltung der Weltwirtschaft.

Wenn der nächste amerikanische Präsident sein Amt übernimmt, sollten sowohl Wähler als auch gewählte Funktionäre mit Studien vertraut gemacht werden, die zeigen, dass die USA den Klimawandel durch eine Senkung der Emissionen zu geringen oder gar keinen Kosten bekämpfen können, indem sie bereits bestehende Technologien nutzen. Noch einmal: Eine Lösung des Armutsproblems ist auch eine Lösung für den Klimawandel. Sie liegt in grünem Wachstum. Für die Armen der Welt ist das ein Schlüssel zur Entwicklung. Für die Reichen ist es ein Weg in die Zukunft.

Der Autor ist UN-Generalsekretär. Copyright: Project Syndicate 2008. Übersetzung: Helga Klinger-Groier

*****

Für einen wie mich, der seit 30 Jahren den grünen Kapitalismus vorbereitet, fast eine Offenbarung – an Worten zumindest. Und die können bewegen. Gedanken, Menschen, Welten.” Andreas Brandt, einer der Geschäftsführer von city farming zu dem Gastkommentar von Ban Ki-moon, der in der Welt zu lesen war.

Posted in Allgemein | No Comments »

Aphrodite, Iduna und die Äpfel

November 20th, 2008 by Eva

DIe Symbolik des Apfels ist vielfältig und interessant. Seit jeher galt des Apfel als Zeichen der Fruchtbarkeit, viele Kerne standen für viele Nachfahren. Auch die runde Form des Apfels wurde rundweg der weiblichen Brust zugeordnet (da gäbe es natürlich auch noch andere Obstsorten,..) und so lag zum Beispiel den Äpfeln der Iduna die Vorstellung von der Mutterbrust der Natur zugrunde, wer von ihnen aß, schien in einen Jungbrunnen getaucht zu sein.

Im griechen Altertum war es der Apfel der Aphrodite, im römischen der Apfel der Venus, im germanischen wurde er Freia zugeordnet, die ja die Göttin der Liebe war. Bei ihr war der Apfel heilig als Symbol der Liebe und des Genusses, der aus dem Liebes-Empfinden erwuchs. Freia hielt den Apfel auf Abbildungen oft in der Hand und wenn wir einen Liebesapfel auf dem Dom erstehen und genießen, beissen wir in ein Symbol, das direkt auf die alten Mythen verweist.

“Greiftst du nach einem Apfel. wirst du in Liebe schwelgen.” So steht es in den byzantinischen Volks-Traumbüchern des Mittelalters.  Und weiter: “Einen Apfel essen oder zu besitzen, verspricht Liebesfreuden mit einer Frau.” Gilt das auch heute noch? Man nehme einen Apfel, betrachte ihn und genieße ihn,…der Rest wird sich finden.

Fotoquelle

Posted in Allgemein, Legenden | 2 Comments »

Brettchen am Abend, erquickend und labend

November 12th, 2008 by admin

 

Im Doppelpack zu bestellen!!

Posted in Allgemein | No Comments »

Erfolgsrezept

November 11th, 2008 by Eva

Peperoncini ripieni
Gefüllte Pfefferschoten
Zutaten:
- runde Pfefferschoten, etwa 3-5cm Durchmesser
- in Öl eingelegte, gut abgetropfte Sardellen
- große eingelegte Kapern
 

Von den Pfefferschoten enfernt man den Stiel und die Samen. Dazu Handschuhe tragen, denn die Schärfe hat es in sich! Dann bedeckt man die Schoten mit Weißweinessig und lässt sie 24 Stunden darin ziehen. Da die Pfefferschoten die Neigung haben, zu schwimmen, beschwert man sie mit einem Teller. Am nächsten Tag den Essig abgießen und die Pfefferschoten gut abtrocknen lassen. Man wickelt nun eine Sardelle um 1-2 Kapern und steckt sie in die Peperoncini. In ein Glas mit einigen Basilikumblättern und Olivenöl schichten und fest verschließen.  

Das Rezept stammt aus der herrlichen Küche der Casanuova.

Posted in Allgemein, Rezepte | No Comments »

Olio

November 11th, 2008 by Eva

Olivenöl ist für die gute Küche unentbehrlich, und wer einmal das Olivenöl der Casanuova probiert hat, bleibt dabei. Das Olivenöl der Locanda Casanuova ist zartgrün, frisch und ganz leicht bitter. Entsprechend der Philosophie des Hauses, wonach das Einfache oft das Beste ist, schmeckt es am besten ganz jung auf ungesalzenem toskanischem Weißbrot mit etwas grobem Salz. 

Olivenernte ist Handarbeit, mühevoll, aber lohnend, denn der Geschmack ist unvergleichlich. Zur knapp 14 Tage dauernden Ernte reisen Jahr für Jahr freiwillige Helfer aus Deutschland und Holland an. Sie alle haben großen Spaß an der durchaus beschwerlichen Erntearbeit gefunden. Einer von ihnen ist Andreas Brandt, Mitbegründer und Mitinhaber von city farming. Er hat einen begehrten Bestand an Ölen und Weinen aus der Toskana mitgebracht, die den Kunden von city farming vorbehalten sind.

In einer der vielen Ölmühlen der Umgebung wird das Öl gepresst. Um zwölf Liter reinstes biologisches Olivenöl zu pressen, muss man 100 Kilogramm Oliven ernten. Ein kostbares Gut. Rund 600l feinstes kalt gepresstes Olivenöl gewinnt Thierry Besancon mittlerweile durchschnittlich pro Jahr.

city faming verkauft diese wunderbaren Öle hier. Wer eingelegte Köstlichkeiten verschenken möchte, kann hiermit kulinarischen Ruhm ernten.

Posted in Allgemein, Draussen | No Comments »

Königsblüte

November 5th, 2008 by admin

Topaz - allein der Klang des Apfelnamens ist Musik. Der Geschmack ein Genuss für die Sinne. Direkt vom Obsthof Augustin kommen die Äpfel – von einem Obsthof, der seit 300 Jahren in Familienbesitz ist und seit einigen Jahren den anspruchsvollen Demeter-Anbau betreibt.

Im Alten Land werden Äpfel, Birnen, Kirschen und Erdbeeren aufwändig produziert und Sorten wie Topaz sind das Feinste vom Feinen im Bereich Obst.
 

 

 

Der Apfel entsteht aus der sogenannten Königsblüte, sitzt damit dicht am Hauptsaftstrom des Baumes und hat gleichzeitig einen Sonnenplatz. Nur 3 (sprich drei!) Prozent der Ernte kommen dafür in Frage und das Ergebnis ist ein Gedicht, sprich ein Optimum an Geschmack. Saftig, köstlich und lange haltbar.

Jetzt zu bestellen bei city farming! Exklusiv in Hamburg!

Posted in Allgemein, Legenden | 2 Comments »

« Previous Entries Next Entries »