Archive for November, 2008
Siebeck goes Bio
Freitag, November 28th, 2008“Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, ökologisch angebaute Produkte zu verwenden. Aber der Geistes- und Gaumenzustand unserer Nation scheint ein anderer zu sein: Was deutsche Familien für ihre Ernährung ausgeben - elf Prozent des Einkommens - deutet nicht auf eine intensive Suche nach Qualität hin. Deshalb möchte ich zum familiärsten aller christlichen Feste darauf betonen: Ein Menü, nach dessen Genuss alle begeistert “Hosianna” singen, werden Sie nur zubereiten können, wenn Sie sich Bio-Produkte leisten.”
(Wolfram Siebeck in “Vier Gänge für ein Hosianna”, ZEIT-Magazin, 20.11.08)
Da in 94 % aller deutschen Haushalte Bio-Nahrung gekauft und gegessen wird, kann auch Herr Siebeck hoffen und mal hier schauen, was Sache ist.
Der grüne New Deal
Donnerstag, November 27th, 200824. November 2008, 02:02 Uhr
In Zeiten, da der globale Wirtschaftsmotor stottert, brauchen wir Wachstum. In Zeiten, da die Arbeitslosigkeit in vielen Ländern ansteigt, brauchen wir neue Arbeitsplätze. In Zeiten, da Hunderte Millionen von Menschen von Armut bedroht sind, brauchen wir die Aussicht auf Wohlstand. Ökonomen bei den Vereinten Nationen fordern einen “grünen New Deal” - in Anlehnung an die ermutigende Vision des amerikanischen Präsidenten Franklin Roosevelt während der Großen Depression in den 1930er-Jahren. Wir fordern Führungsspitzen aus Wirtschaft und Politik dringend auf, Ressourcen aus dem spekulativen Finanzwesen, das für die Krise verantwortlich ist, in produktivere, wachstumsfördernde und Arbeitsplatz schaffende Investitionen umzuleiten.
Die drängendsten Probleme, vor denen wir heute stehen, hängen miteinander zusammen. Steigende Energie- und Rohstoffpreise trugen zur Entstehung einer globalen Nahrungsmittelkrise bei, die wiederum die Finanzkrise schürte. Darin spiegelt sich das globale Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum wider mit den daraus resultierenden Verknappungen entscheidender Ressourcen wie Treibstoff, Nahrung sowie sauberer Luft und reinem Wasser. Diese miteinander verzahnten Probleme des Klimawandels, des Wirtschaftswachstums und der Umwelt besagen: Nur grünes Wachstum bietet der ganzen Welt eine dauerhafte Perspektive hinsichtlich langfristigen sozialen Wohlergehens und materiellen Wohlstands.
Wir haben große ökonomische Umwälzungen erlebt: die industrielle Revolution, die technologische Revolution und das Zeitalter der Globalisierung. Nun befinden wir uns an der Schwelle zu einer neuen Ära - dem Zeitalter der grünen Ökonomie. Weltweit nahm die Zahl der grünen Kapitalinvestitionen zu: vom Silicon Valley bis nach China. Trotz der Finanzkrise wird Kapital in grüne Projekte fließen. Es ist Startkapital für eine Neugestaltung der Weltwirtschaft.
Wenn der nächste amerikanische Präsident sein Amt übernimmt, sollten sowohl Wähler als auch gewählte Funktionäre mit Studien vertraut gemacht werden, die zeigen, dass die USA den Klimawandel durch eine Senkung der Emissionen zu geringen oder gar keinen Kosten bekämpfen können, indem sie bereits bestehende Technologien nutzen. Noch einmal: Eine Lösung des Armutsproblems ist auch eine Lösung für den Klimawandel. Sie liegt in grünem Wachstum. Für die Armen der Welt ist das ein Schlüssel zur Entwicklung. Für die Reichen ist es ein Weg in die Zukunft.
Der Autor ist UN-Generalsekretär. Copyright: Project Syndicate 2008. Übersetzung: Helga Klinger-Groier
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Aphrodite, Iduna und die Äpfel
Donnerstag, November 20th, 2008DIe Symbolik des Apfels ist vielfältig und interessant. Seit jeher galt des Apfel als Zeichen der Fruchtbarkeit, viele Kerne standen für viele Nachfahren. Auch die runde Form des Apfels wurde rundweg der weiblichen Brust zugeordnet (da gäbe es natürlich auch noch andere Obstsorten,..) und so lag zum Beispiel den Äpfeln der Iduna die Vorstellung von der Mutterbrust der Natur zugrunde, wer von ihnen aß, schien in einen Jungbrunnen getaucht zu sein.
Im griechen Altertum war es der Apfel der Aphrodite, im römischen der Apfel der Venus, im germanischen wurde er Freia zugeordnet, die ja die Göttin der Liebe war. Bei ihr war der Apfel heilig als Symbol der Liebe und des Genusses, der aus dem Liebes-Empfinden erwuchs. Freia hielt den Apfel auf Abbildungen oft in der Hand und wenn wir einen Liebesapfel auf dem Dom erstehen und genießen, beissen wir in ein Symbol, das direkt auf die alten Mythen verweist.
“Greiftst du nach einem Apfel. wirst du in Liebe schwelgen.” So steht es in den byzantinischen Volks-Traumbüchern des Mittelalters. Und weiter: “Einen Apfel essen oder zu besitzen, verspricht Liebesfreuden mit einer Frau.” Gilt das auch heute noch? Man nehme einen Apfel, betrachte ihn und genieße ihn,…der Rest wird sich finden.
Brettchen am Abend, erquickend und labend
Mittwoch, November 12th, 2008Erfolgsrezept
Dienstag, November 11th, 2008
Gefüllte Pfefferschoten
- runde Pfefferschoten, etwa 3-5cm Durchmesser
- in Öl eingelegte, gut abgetropfte Sardellen
- große eingelegte Kapern
Das Rezept stammt aus der herrlichen Küche der Casanuova.
Olio
Dienstag, November 11th, 2008
In einer der vielen Ölmühlen der Umgebung wird das Öl gepresst. Um zwölf Liter reinstes biologisches Olivenöl zu pressen, muss man 100 Kilogramm Oliven ernten. Ein kostbares Gut. Rund 600l feinstes kalt gepresstes Olivenöl gewinnt Thierry Besancon mittlerweile durchschnittlich pro Jahr.
city faming verkauft diese wunderbaren Öle hier. Wer eingelegte Köstlichkeiten verschenken möchte, kann hiermit kulinarischen Ruhm ernten.
Königsblüte
Mittwoch, November 5th, 2008Topaz - allein der Klang des Apfelnamens ist Musik. Der Geschmack ein Genuss für die Sinne. Direkt vom Obsthof Augustin kommen die Äpfel – von einem Obsthof, der seit 300 Jahren in Familienbesitz ist und seit einigen Jahren den anspruchsvollen Demeter-Anbau betreibt.
Der Apfel entsteht aus der sogenannten Königsblüte, sitzt damit dicht am Hauptsaftstrom des Baumes und hat gleichzeitig einen Sonnenplatz. Nur 3 (sprich drei!) Prozent der Ernte kommen dafür in Frage und das Ergebnis ist ein Gedicht, sprich ein Optimum an Geschmack. Saftig, köstlich und lange haltbar.
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