Archive for November, 2008

Sonntagsgedanke I

Sonntag, November 30th, 2008

 

Bäume sind Gedichte,
die die Erde
in den Himmel schreibt!

 

Kalil Gibhran

 

 

(© Baum und Wolke, Öl/Tempea auf Leinwand von Wolfgang Fröde)

Siebeck goes Bio

Freitag, November 28th, 2008

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, ökologisch angebaute Produkte zu verwenden. Aber der Geistes- und Gaumenzustand unserer Nation scheint ein anderer zu sein: Was deutsche Familien für ihre Ernährung ausgeben - elf Prozent des Einkommens - deutet nicht auf eine intensive Suche nach Qualität hin. Deshalb möchte ich zum familiärsten aller christlichen Feste darauf betonen: Ein Menü, nach dessen Genuss alle begeistert “Hosianna” singen, werden Sie nur zubereiten können, wenn Sie sich Bio-Produkte leisten.”

(Wolfram Siebeck in “Vier Gänge für ein Hosianna”, ZEIT-Magazin, 20.11.08)

Da in 94 % aller deutschen Haushalte Bio-Nahrung gekauft und gegessen wird, kann auch Herr Siebeck hoffen und mal hier schauen, was Sache ist.

Der grüne New Deal

Donnerstag, November 27th, 2008

Von Ban Ki-moon 24. November 2008, 02:02 Uhr

In Zeiten, da der globale Wirtschaftsmotor stottert, brauchen wir Wachstum. In Zeiten, da die Arbeitslosigkeit in vielen Ländern ansteigt, brauchen wir neue Arbeitsplätze. In Zeiten, da Hunderte Millionen von Menschen von Armut bedroht sind, brauchen wir die Aussicht auf Wohlstand. Ökonomen bei den Vereinten Nationen fordern einen “grünen New Deal” - in Anlehnung an die ermutigende Vision des amerikanischen Präsidenten Franklin Roosevelt während der Großen Depression in den 1930er-Jahren. Wir fordern Führungsspitzen aus Wirtschaft und Politik dringend auf, Ressourcen aus dem spekulativen Finanzwesen, das für die Krise verantwortlich ist, in produktivere, wachstumsfördernde und Arbeitsplatz schaffende Investitionen umzuleiten.

Die drängendsten Probleme, vor denen wir heute stehen, hängen miteinander zusammen. Steigende Energie- und Rohstoffpreise trugen zur Entstehung einer globalen Nahrungsmittelkrise bei, die wiederum die Finanzkrise schürte. Darin spiegelt sich das globale Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum wider mit den daraus resultierenden Verknappungen entscheidender Ressourcen wie Treibstoff, Nahrung sowie sauberer Luft und reinem Wasser. Diese miteinander verzahnten Probleme des Klimawandels, des Wirtschaftswachstums und der Umwelt besagen: Nur grünes Wachstum bietet der ganzen Welt eine dauerhafte Perspektive hinsichtlich langfristigen sozialen Wohlergehens und materiellen Wohlstands.

Wir haben große ökonomische Umwälzungen erlebt: die industrielle Revolution, die technologische Revolution und das Zeitalter der Globalisierung. Nun befinden wir uns an der Schwelle zu einer neuen Ära - dem Zeitalter der grünen Ökonomie. Weltweit nahm die Zahl der grünen Kapitalinvestitionen zu: vom Silicon Valley bis nach China. Trotz der Finanzkrise wird Kapital in grüne Projekte fließen. Es ist Startkapital für eine Neugestaltung der Weltwirtschaft.

Wenn der nächste amerikanische Präsident sein Amt übernimmt, sollten sowohl Wähler als auch gewählte Funktionäre mit Studien vertraut gemacht werden, die zeigen, dass die USA den Klimawandel durch eine Senkung der Emissionen zu geringen oder gar keinen Kosten bekämpfen können, indem sie bereits bestehende Technologien nutzen. Noch einmal: Eine Lösung des Armutsproblems ist auch eine Lösung für den Klimawandel. Sie liegt in grünem Wachstum. Für die Armen der Welt ist das ein Schlüssel zur Entwicklung. Für die Reichen ist es ein Weg in die Zukunft.

Der Autor ist UN-Generalsekretär. Copyright: Project Syndicate 2008. Übersetzung: Helga Klinger-Groier

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Für einen wie mich, der seit 30 Jahren den grünen Kapitalismus vorbereitet, fast eine Offenbarung – an Worten zumindest. Und die können bewegen. Gedanken, Menschen, Welten.” Andreas Brandt, einer der Geschäftsführer von city farming zu dem Gastkommentar von Ban Ki-moon, der in der Welt zu lesen war.

Aphrodite, Iduna und die Äpfel

Donnerstag, November 20th, 2008

DIe Symbolik des Apfels ist vielfältig und interessant. Seit jeher galt des Apfel als Zeichen der Fruchtbarkeit, viele Kerne standen für viele Nachfahren. Auch die runde Form des Apfels wurde rundweg der weiblichen Brust zugeordnet (da gäbe es natürlich auch noch andere Obstsorten,..) und so lag zum Beispiel den Äpfeln der Iduna die Vorstellung von der Mutterbrust der Natur zugrunde, wer von ihnen aß, schien in einen Jungbrunnen getaucht zu sein.

Im griechen Altertum war es der Apfel der Aphrodite, im römischen der Apfel der Venus, im germanischen wurde er Freia zugeordnet, die ja die Göttin der Liebe war. Bei ihr war der Apfel heilig als Symbol der Liebe und des Genusses, der aus dem Liebes-Empfinden erwuchs. Freia hielt den Apfel auf Abbildungen oft in der Hand und wenn wir einen Liebesapfel auf dem Dom erstehen und genießen, beissen wir in ein Symbol, das direkt auf die alten Mythen verweist.

“Greiftst du nach einem Apfel. wirst du in Liebe schwelgen.” So steht es in den byzantinischen Volks-Traumbüchern des Mittelalters.  Und weiter: “Einen Apfel essen oder zu besitzen, verspricht Liebesfreuden mit einer Frau.” Gilt das auch heute noch? Man nehme einen Apfel, betrachte ihn und genieße ihn,…der Rest wird sich finden.

Fotoquelle

Brettchen am Abend, erquickend und labend

Mittwoch, November 12th, 2008

 

Im Doppelpack zu bestellen!!

Erfolgsrezept

Dienstag, November 11th, 2008

Peperoncini ripieni
Gefüllte Pfefferschoten
Zutaten:
- runde Pfefferschoten, etwa 3-5cm Durchmesser
- in Öl eingelegte, gut abgetropfte Sardellen
- große eingelegte Kapern
 

Von den Pfefferschoten enfernt man den Stiel und die Samen. Dazu Handschuhe tragen, denn die Schärfe hat es in sich! Dann bedeckt man die Schoten mit Weißweinessig und lässt sie 24 Stunden darin ziehen. Da die Pfefferschoten die Neigung haben, zu schwimmen, beschwert man sie mit einem Teller. Am nächsten Tag den Essig abgießen und die Pfefferschoten gut abtrocknen lassen. Man wickelt nun eine Sardelle um 1-2 Kapern und steckt sie in die Peperoncini. In ein Glas mit einigen Basilikumblättern und Olivenöl schichten und fest verschließen.  

Das Rezept stammt aus der herrlichen Küche der Casanuova.

Olio

Dienstag, November 11th, 2008

Olivenöl ist für die gute Küche unentbehrlich, und wer einmal das Olivenöl der Casanuova probiert hat, bleibt dabei. Das Olivenöl der Locanda Casanuova ist zartgrün, frisch und ganz leicht bitter. Entsprechend der Philosophie des Hauses, wonach das Einfache oft das Beste ist, schmeckt es am besten ganz jung auf ungesalzenem toskanischem Weißbrot mit etwas grobem Salz. 

Olivenernte ist Handarbeit, mühevoll, aber lohnend, denn der Geschmack ist unvergleichlich. Zur knapp 14 Tage dauernden Ernte reisen Jahr für Jahr freiwillige Helfer aus Deutschland und Holland an. Sie alle haben großen Spaß an der durchaus beschwerlichen Erntearbeit gefunden. Einer von ihnen ist Andreas Brandt, Mitbegründer und Mitinhaber von city farming. Er hat einen begehrten Bestand an Ölen und Weinen aus der Toskana mitgebracht, die den Kunden von city farming vorbehalten sind.

In einer der vielen Ölmühlen der Umgebung wird das Öl gepresst. Um zwölf Liter reinstes biologisches Olivenöl zu pressen, muss man 100 Kilogramm Oliven ernten. Ein kostbares Gut. Rund 600l feinstes kalt gepresstes Olivenöl gewinnt Thierry Besancon mittlerweile durchschnittlich pro Jahr.

city faming verkauft diese wunderbaren Öle hier. Wer eingelegte Köstlichkeiten verschenken möchte, kann hiermit kulinarischen Ruhm ernten.

Königsblüte

Mittwoch, November 5th, 2008

Topaz - allein der Klang des Apfelnamens ist Musik. Der Geschmack ein Genuss für die Sinne. Direkt vom Obsthof Augustin kommen die Äpfel – von einem Obsthof, der seit 300 Jahren in Familienbesitz ist und seit einigen Jahren den anspruchsvollen Demeter-Anbau betreibt.

Im Alten Land werden Äpfel, Birnen, Kirschen und Erdbeeren aufwändig produziert und Sorten wie Topaz sind das Feinste vom Feinen im Bereich Obst.
 

 

 

Der Apfel entsteht aus der sogenannten Königsblüte, sitzt damit dicht am Hauptsaftstrom des Baumes und hat gleichzeitig einen Sonnenplatz. Nur 3 (sprich drei!) Prozent der Ernte kommen dafür in Frage und das Ergebnis ist ein Gedicht, sprich ein Optimum an Geschmack. Saftig, köstlich und lange haltbar.

Jetzt zu bestellen bei city farming! Exklusiv in Hamburg!