Brettchen am Morgen, Tag ohne Kummer und Sorgen
Sonntag, Oktober 26th, 2008
Zwei von sechs Motiven, die dem FRÜH STÜCK oder dem ABEND BROT Platz bieten. Im Doppelpack zu bestellen. Lieferkostenfrei mitten im Frischen!
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Geheimtipp bezeichnet eine Information unter Eingeweihten eines begrenzten Teilnehmerkreises. Das kann sich auf sämtliche Lebensbereiche beziehen. Die Bezeichnungen „Geheimtipp“ oder „Insider-Tipp“ werden häufig von Zeitschriften und Reiseführern verwendet, um vermeintliche Exklusivinformationen zu bewerben. Paradoxerweise verlieren sie dadurch ihren eventuell vorhandenen Status als „Geheim-“ oder „Insider-Tipp“.Quelle: wiki
So ist das also mit den Tipps. Dennoch wird es von nun an Tipps auf Bio in the Box geben. Tipps direkt aus der Toskana, nah bei Florenz. Aus einer Küche, die man niemals wieder vergißt, wenn man einmal von den Köstlichkeiten kosten konnte, die dort entstehen. Aus der Küche von Casanuova.
Jeden Abend wird das Menü auf eine kleine Schiefertafel geschrieben. In der Küche der Casanuova wird hauptsächlich mit der Hand gearbeitet. “Fatti a mano”, hausgemacht, sind die diversen Paste und Pesti, die zart schmelzenden Gnocchi, selbstverständlich die verführerisch duftenden Kuchen zum nachmittäglichen Kaffee und das tägliche Frühstücksbrot. Marmelade sowieso. Täglich gibt es ein viergängiges Menü, im Wechsel vegetarisch, mit Fisch oder Fleisch.
Auf der großen Marmorplatte in der Küche wird mit viel Hingabe und Respekt vor den natürlichen Produkten gewogen und geknetet, geschnippelt und gefüllt, geformt und gewendet. Die besten Zutaten kommen aus dem eigenen, 2.500 Quadratmeter großen Nutzgarten der Casanuova. Auch Wein und ein wunderbares Öl kommen aus der eigenen Produktion, 23 Hektar Land in den Hügeln über dem Valdorno werden von Thierry Besancon bewirtschaftet, während Ulla Besancon für Hotel, Küche und neben dem Nutzgarten auch für einen “Giardino all’ Italia” nach den strengen Regeln der Renaissance verantwortlich ist.
Casanuova. Ein Paradies auf Erden mit viel menschlicher Wärme und den köstlichsten irdischen Genüssen, die man sich denken kann. Als Einstimmung gibt es heute
Crema die zucca
Eine köstliche Variante mit Ingwer und Sahne!
Zutaten:
2 Stangen Sellerie
2 weiße Zwiebeln
150 g Kartoffeln
1 Karotte
600 g Kürbis
150 ml Sahne
3 EL Olivenöl extra vergine*
1 1/2 l Gemüsebrühe
1 EL geriebener Ingwer
Karotte und Zwiebeln fein hacken in im Olivenöl einen goldgelben Soffrito herstellen. Mit der Gemüsebrühe löschen, den gewürfelten Kürbis und die Kartoffeln hinzugeben und alles auf kleiner Flamme kochen. Wenn das Gemüse gar ist, die Suppe passieren, Ingwer und Sahne hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann servieren und genießen!
*Olivenöl, Wein und Grappa aus Casanuova finden Sie im city farming Shop unter Extras > Bio Gourmet!
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Welches Salz soll in die Suppe? Das einfache, 39 Cent-Salz? Oder eines der feinen Salze, die Feinschmeckers Leidenschaft enfachen? Das Fleur de Sel beispielsweise ist “in”. Es ist das teuerste Meersalz, es entsteht nur an heißen und windigen Tagen als hauchdünne Schicht an der Wasseroberfläche und wird in Handarbeit mit einer Holzschaufel abgeschöpft. Gewonnen wird es unter anderem an der Algarve, in der Bretagne („Fleur de Sel de Guérande“), („Fleur de Sel de Ile de Ré“) und in der Camargue („Fleur de Sel de Camargue“).
Das Salz kommt immer unbehandelt in den Handel. Gourmets schätzen seinen Geschmack, der durch Calcium- und Magnesium-Sulfat-Anteile bestimmt wird, die im Steinsalz nicht enthalten sind. Aufgrund seiner knusprigen Konsistenz wird es z. B gerne für den Salzrand beim Cocktail Margarita verwendet, berichtet wiki.
Bezeugt ist die Salzgewinnung von den meisten Zivilisationen des Altertums und früher. Die Sumerer und Babylonier nutzten Salz zur Konservierung von Lebensmitteln. Das “Weiße Gold” hat später viele Städte zum wirtschaftlichen Erfolg geführt, man denke an Lüneburg, den primären Salzlieferant der Hansestädte. Die Alchemisten arbeiteten mit Salz (Sal), Soldaten wurden mit Salz entlohnt (Salär), ohne Salz verdarben Lebensmittel - und schmeckte die Suppe nicht. Bereits zu Götterzeiten spielte Salz eine Rolle! Neres, die griechische Göttin des Meeres, hatte Peleus, dem Vater des Achill, das Salz als Hochzeitsgeschenk vermacht. Seither galt Salz als Göttergabe.
Hier und jetzt wird Salz also zur Gourmet Freude. Salze lassen das Herz der feinen Schmecker höher schlagen und den 100g Preis von rund 10,00 Euro verschmerzen. Wer sich den edlen Salzen zuneigt, sollte mit den Hauptzutaten (s)eines Mahls ebenso anspruchsvoll sein. Ein edles Salz rettet keine lieblos zusammengehauene Speise. Und darum plädieren wir erst einmal für beste Zutaten. Beste Frische. Erstklassige Öle. Aromatisches Obst und Gemüse. Und für die Kunst es Einfachen. Eine sonnenreife Tomate auf einem köstlich-kernigen Brot, das kann Glück sein. Gesalzenes Glück, wenn man dann für eine Prise in die wertvollen Salztöpfe greift!
USA Familie Revis aus North Carolina
Essenskosten für eine Woche 341,89 $ bzw. 243,71 €
Lieblingsspeisen Spagetti, Kartoffeln und Sesamhühnchen
Aus: Hungry Planet