“Tütensuppen, Fertigpizzen, Mikrowellengerichte: Täglich kommen in Deutschland Mahlzeiten auf den Tisch, von denen nicht einmal der Hersteller weiß, was genau in ihnen steckt. Verbraucher haben erst recht keine Chance, sich präzise zu informieren.” So ist der Auftakt eines heute erschienenen Spiegel-Artikels.
Dass die Hyperaktivität von Kindern mit Lebensmittelfarben zusammenhängt, ist nicht mehr neu, mittlerweile ist dieses Gebiet in einer Studie der Uni Southampton vertieft. Dass die EU diese Lebensmittelfarben geprüft und damit abgenickt hat, irritiert. Nicht die Industrie muss beweisen, was an zugelassenen Substanzen unschädlich ist, nein - der Verbraucher muss dokumentieren, was schadet. Paradox!
Wie begegnet man den unsichtbaren, schwammig definierten und schwer greifbaren Gefahren in der Nahrung? Hilfe bekommen die Verbraucher nicht, und zwar bewusst nicht. Spiegel Autorin Sonnberger weiter: “Will man die Zutatenlisten auf abgepackten Lebensmitteln durchschauen, wird es schnell kompliziert. Denn viele zugesetzte Stoffe gelten rein rechtlich als Nichtzutaten. Dieses merkwürdige Wort aus dem juristischen Sprachschatz erlaubt es dem Hersteller, einen Teil der Inhaltsstoffe zu verschweigen.”Das ist ganz bewusst so trickreich gemacht”, sagt Pollmer. “In einer Tütensuppe steckt so viel Know-how wie im Motor von einem Sportwagen.”
Wenig ermutigend. Ein Weg ist, weg vom Verpackten, Eingetüteten, hin zur Frische. Kein Sportwagenmotor-Know How, sondern in erster Linie der Mut zu Qualität und biologischem Anbau, Respekt vor denen, die das essen (und genießen!) werden, was produziert wird, sind die Gegenbilder und glücklicherweise reale Möglichkeiten, die jedem offen stehen.
Wir werden hier nach und nach Adressen und Links veröffentlichen, bei denen Frische, beste Qualität, Genuss und erstklassige Dienstleistung selbstverständlich sind.