
“An apple per day keeps the doctor away”
- wer jeden Tag einen Äpfel isst, bleibt gesund. Seit Generationen ist der Apfel das beliebteste Obst der Deutschen. „Über 30 Vitamine und Spurenelemente und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Eisen oder Magnesium trägt ein Apfel in und unter seiner Schale. Dabei besteht er zu 85 Prozent aus Wasser und hat durchschnittlich nur rund 60 Kilokalorien. Frucht- und Traubenzucker liefern schnell pure Energie. Und fast ganz nebenbei ist jeder Apfel gut zu Ihren Zähnen und wirkt positv auf Darm und Stoffwechsel “
Im Durchschnitt isst jeder Deutsche jedes Jahr 17 Kilo Äpfel. Angenommen, das 6,5 Äpfel auf 1 Kilo kommen, wären das nur 110 Äpfel im Jahr - also noch weit entfernt von : “An apple per day keeps the doctor away”
Fast 1.000.000 Tonnen Äpfel erntet allein Deutschland jedes Jahr
Ein großer Teil dieser Menge wächst im “Alten Land”, direkt vor unserer Haustür. Das Produkt ist regional, die Transportwege sind kurz, die CO2 Belastung gering. Ökologisch optimal - jedenfalls auf den ersten Blick. In Deutschland werden in der Saison zwischen August bis November - also in nur vier Monaten - pro Jahr fast eine Million Tonnen Äpfel geerntet.
Der Apfel als Saisonware ?
Auch wenn Äpfel das ganze Jahr über in den Super- und auf den Wochenmärkten zu erstehen sind, bleibt die Erntezeit im Spätsommer und Herbst mit vier Monaten recht kurz. Dank modernster Logistik und Lagerhaltung können wir den Apfel aber zu jeder Jahreszeit und immer geniessen. Die Saison für den Apfel wird somit künstlich auf 12 Monate verlängert . . .
Deutsche und europäische Äpfel, welche sie im Juni oder Juli kaufen, sind Produkte aus dem Vorjahr. Sie werden sofort nach der Ernte in Kühlhäusern energieintensiv gelagert. Äpfel überwintern bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und unter Sauerstoffentzug, damit sie ab Februar/März bis zur neuen Ernte die saisonale Lücke in Deutschland überbrücken können. Es kann somit gut sein, das Sie im Juni einen regionalen Apfel geniessen, der bereits acht Monate im Kühlhaus darauf “gewartet” hat.
Kühlhaus und Kohlendioxid
Nach einigen Monaten der Lagerung kippt die Ökobilanz eines Apfels aus dem Alten Land langsam aber sicher zu Gunsten eines Apfels aus Übersee. Diese Äpfel aus Argentinien und/oder Neuseeland erreichen uns im Container auf dem Seeweg. Der Seetransport einer Kiste Äpfel ist mit Abstand preiswerter als jede andere Form des Transportes und vor allem umweltbewußter :
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Auf dem Weg von Argentinien nach Hamburg verursacht ein Kilo Äpfel auf rund 13.000 Kilometern ungefähr 163g Kohlendioxid.
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Zum Vergleich : Neuwagen stoßen auf nur 1 Kilometer im Schnitt rund 160g Kohlendioxid aus.
Auch aus diesen Gründen packen wir city farmer von Ende April bis Ende August/Mitte September nicht ausschließlich Äpfel aus dem Alten Land in ihre Boxen, sondern verstärkt die neue Ernte aus Argentinien und Neuseeland. Äpfel aus Agentinien und Neuseeland wachsen unter optimalen klimatischen Bedingungen heran und das schmecken sie mit jedem Biss. Der einwandfreie und tolle Geschmack der Produkte wird immer den Ausschlag geben, d.h. wir werden im Zweifel für den Genuss stimmen und dann erst auf den Euro und Cent schauen. Seit Jahrzehnten sind diese Länder (Argentinien und Neuseeland) führend im Gedanken des ökologischen Landbaues. Ausreichend viele Bauern sind Demeter und/oder Biozertifiziert, denn nur von diesen Betrieben erhalten wir unsere Äpfel.
(Quellen: http://www.Stern.de - http://www.gesundheit.de)